Psychologie und Neuropsychologie

Die psychologische Behandlung zielt auf die Entwicklung eines angemessenen Gesundheitsverhaltens sowie den Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ab. Durch das Identifizieren und Thematisieren zusätzlich bestehender Belastungsfaktoren und das Erarbeiten von Bewältigungsstrategien werden die Voraussetzungen für einen positiven Rehabilitationsverlauf verbessert.

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Die psychologische Behandlung zielt auf die Entwicklung eines angemessenen Gesundheitsverhaltens sowie den Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ab. Durch das Identifizieren und Thematisieren zusätzlich bestehender Belastungsfaktoren und das Erarbeiten von Bewältigungsstrategien werden die Voraussetzungen für einen positiven Rehabilitationsverlauf verbessert.

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Orthopädische Erkrankungen

können psychisch belasten, wenn sie mit länger anhaltenden Schmerzen verbunden sind, die Bewältigung des privaten oder beruflichen Alltages einschränken und die Lebensqualität beeinträchtigen.

Psychische Symptome, wie bspw. Ängste, eine depressive Stimmungslage oder Schlafstörungen, können entstehen, die unbehandelt den Krankheitsverlauf ungünstig beeinflussen. Zudem besteht die Gefahr, dass sich durch die orthopädische Erkrankung bereits vorhandene psychische Erkrankungen, wie z.B. Suchtverhalten oder Depressionen verstärken. Darüber hinaus können zusätzliche Belastungsfaktoren wie Stressbelastungen bei der Arbeit, zwischenmenschliche Konflikte, kritische oder traumatische Lebensereignisse den Genesungsprozess beeinträchtigen bzw. die Anpassung an die gesundheitliche Belastungssituation erschweren.

Ziele der psychologischen Behandlung sind die Förderung des Krankheitsverarbeitungsprozesses sowie die Unterstützung des Patienten bei der Bewältigung bestehender Belastungsfaktoren.

Psychologische Beratungsgespräche und Gruppenangebote helfen den Patienten, ihr gesundheitsbezogenes Wissen zu erweitern und ihr psychisches Befinden zu verbessern. Zusätzlich lernen die Patienten mithilfe verschiedener Strategien, besser mit ihren (chronischen) Schmerzen umzugehen. Dadurch kann die Lebensqualität gesteigert und können Gefühle von Kontrollverlust und Hilflosigkeit verringert werden.

In den Gesprächen werden zudem zusätzlich bestehende Belastungsfaktoren identifiziert und geeignete Bewältigungsstrategien erarbeitet, um so die Voraussetzungen für einen positiven Rehabilitationsverlauf zu verbessern.

Weiterhin unterstützt die psychologische Behandlung die Patienten dabei, ein angemessenes Gesundheitsverhalten (Bewegung, Ernährung, Schlaf etc.) zu entwickeln und die Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen.

  • Vermittlung von Informationen im Rahmen der psychologischen Gesundheitsvorträge
  • Entspannungsmethoden wie z.B. die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Imaginationsübungen
  • Aufbau hilfreicher Gedanken und Überzeugungen
  • Aktivierung persönlicher Ressourcen und Entwicklung von Selbstwirksamkeitsstrategien
  • Förderung des Gesundheitsverhaltens (Schlaf, Tabakentwöhnung, Bewegung, Ernährung)
  • Transfer- und Ablenkungsübungen
  • Abbau von Schonhaltungen durch Entwicklung von Plänen für soziale und körperliche Aktivitäten
  • Angstmanagement
  • Förderung antidepressiven Verhaltens
  • Vermittlung von Problemlösestrategien
  • Beratung bei Suchterkrankungen
  • Informationsvermittlung zu den aktuellen Schmerz- und Stressmodellen
  • Identifizierung persönlicher Stressfaktoren und begleitender Körperreaktionen
  • Klärung persönlicher Einflussfaktoren auf das Schmerzerleben
  • Vermittlung und Veränderung von Bewertungen, Einstellungen und Verhaltensweisen, die sich ungünstig auf das Erleben von Schmerz und Stress auswirken
  • Erarbeiten von individuellen Strategien zur Schmerz- und zur Stressbewältigung
  • Erlernen von Entspannungsübungen zum Einsatz in Stress- oder Schmerzsituationen

Neurologische Erkrankungen

können zu Veränderungen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen und somit die selbstständige Alltagsbewältigung vorrübergehend oder auch langfristig erheblich einschränken. So kann es bspw. nach einem Schlaganfall oder nach einer unfallbedingten Kopfverletzung zu Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten, Störungen der Fähigkeit zu planen oder Probleme zu lösen sowie zu Störungen des Sprechens kommen.

Die Aufgabe der Neuropsychologie besteht darin, mithilfe von Tests sowie einer Befragung der Patienten herauszufinden, inwieweit es infolge einer Gehirnschädigung zu einer Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit, der Gefühlslage und des Verhaltens der Patienten gekommen ist. Auf dieser Grundlage wird dann eine spezifische, auf die Bedürfnisse der Patienten individuell zugeschnittene Therapie durchgeführt. Diese Therapie umfasst je nach individueller Problemlage ein Training beeinträchtigter geistiger Funktionen sowie begleitende Gespräche zur Unterstützung der Patienten bei der Verarbeitung der gesundheitlichen Belastungssituation und der Anpassung an bestehende Einschränkungen.
 

Ziel der neuropsychologischen Behandlung ist die möglichst vollständige Wiederherstellung der geistigen Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens sowie die Wiedereingliederung der Patienten in ihren persönlichen, sozialen und beruflichen Alltag.

  • Neuropsychologische Diagnostik
  • Einzel- und Gruppentherapien zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
  • Gesichtsfeldtraining
  • Einübung von Strategien und Techniken zur besseren Bewältigung des privaten und beruflichen Alltages
  • Krankheitsbezogene Wissensvermittlung
  • Aufbau von Strategien im Umgang bspw. mit Stress, Angst, Schmerz, Depression oder Schlafstörungen
  • Aufbau eines die Gesundheit fördernden Verhaltens (Bewegung, Ernährung, Tabakentwöhnung, Entspannung, Schlaf)
  • Gespräche zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung
  • Unterstützung bei aktuell bestehenden Konflikten und Problemen
  • Beratung von Angehörigen