Ganztägige ambulante Rehabilitation

Wie in einer stationären Rehabilitation werden Sie In unserer Einrichtung unter der Leitung qualifizierter Fachärzte von unserem Therapeutenteam auf hohem Niveau betreut und behandelt – der einzige Unterschied ist der, dass Sie nicht bei uns übernachten.

Dies bietet den Vorteil, Ihr soziales Umfeld, egal ob Beruf, Familie oder Freizeit, mit in die Therapiekonzeption einzubeziehen und damit Ihre Gesundheit möglichst schnell wieder herzustellen.

Ambulante Reha im Überblick

Orthopädische Rehabilitation

Unsere therapeutischen Schwerpunkte in der Behandlung orthopädischer Krankheitsfolgen liegen in der Betrachtungsweise des Krankheitsbildes im ganzheitlichen Ansatz und zielen vor allem auf die Stabilisierung, die Verbesserung der Beweglichkeit, die Harmonisierung von Bewegungsabläufen und auf die Schmerzbewältigung.


Indikationen / Krankheitsbilder


Die nachstehenden Krankheitsbilder werden in unserem Hause behandelt:

  • Die Behandlung von Krankheitsfolgen nach Verletzungen der Gelenke, Wirbelsäule und des Sehnen- und Muskel-Bandapparates. 
  • Die Nachbehandlung von operativ versorgten Gelenk- und Wirbelsäulenverletzungen sowie nach Sehnen- und Bänderverletzungen. 
  • Die Nachbehandlung konservativ versorgter knöcherner Verletzungen am Bewegungsapparat, der Gelenke sowie der Sehnen, Bänder und Muskeln. 


Rehabilitationsmedizinische Behandlungen degenerativer und akuter Knorpelschäden.

Die Therapieinhalte sind:

Physiotherapie

In unserer Praxis für orthopädische und neurologische Physiotherapie werden Sie von erfahrenen Therapeuten behandelt. Sie als Patient sind damit immer in den besten Händen, egal um welche bewährte Therapiemethode es sich handelt. 


Die Ziele der Behandlungen sind neben anderen die Schmerzlinderung, die Muskelkräftigung, die Verbesserung der Beweglichkeit und die Steigerung der Herz-Kreislaufausdauer. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Bewegungskontrolle und die Wiedererlangung der Selbständigkeit im Alltag. Die Betrachtung des Krankheitsbildes erfolgt dabei stets unter ganzheitlichem Aspekt. Weiterhin ist die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen in unserem Reha-Zentrum von oberster Priorität um Ihr Therapieziel zu erreichen.

Orthopädische Physiotherapie

In unserer orthopädischen Physiotherapie behandeln wir sämtliche Erkrankungen des Bewegungsapparates und Erkrankungen des peripheren Nervensystems, erweitert wird unser Spektrum durch Organbehandlung und Behandlungen von Störungen des Energieflusses. Das Therapieangebot reicht von Krankengymnastik, Krankengymnastik am Gerät, KG nach Schroth, Manuelle Therapie / Parietale Osteopathie, Manuelle Lymphdrainage, Klassische Massage.

Ergotherapie

Nach Verletzung, Operation oder Krankheit kann die Ergotherapie helfen die Beweglichkeit wieder herzustellen, die Muskulatur zu kräftigen, das Tasten und Spüren wieder zu erfühlen. Ziel der ergotherapeutischen Behandlung in der Orthopädie ist die größtmögliche Selbständigkeit des Patienten in der persönlichen, häuslichen und beruflichen Lebensführung. Zudem lernt der Patient sich zu schonen und schmerzarm zu bewegen so dass er künftig aktiv und selbstbestimmt sein Leben gestalten kann.

medizinische trainingstherapie

Die medizinische Trainingstherapie – kurz MTT - ist aus dem modernen Behandlungskonzept in der Orthopädie und Neurologie nicht mehr weg zu denken. Sie dient dem Aufbau und der Kräftigung der Muskulatur und auch der Herz-Kreislauf-Ausdauer mit einem gezielten Training an modernen Geräten.   


Die MTT eignet sich besonders für alle Patienten mit Muskeldefiziten bezüglich Ausdauer, Kraft, Kraftausdauer, Koordination. Für das Training einzelner Körperpartien (Arme, Beine, Rumpf) stehen uns weitere hochentwickelte Geräte zur Verfügung wie z.B. die Isokinetik, Zudem findet das Training unter ständiger Puls- und Blutdruckkontrolle statt. Unsere Trainingspläne werden dem jeweiligen Krankheitsbild und der Kondition des Patienten angepasst – sowohl bei orthopädischen als auch bei neurologischen Erkrankungen. Für die Anleitung und Betreuung während eines Trainings im Rahmen Ihrer Rehabilitation stehen Ihnen unsere Therapeuten mit sportwissenschaftlichen und physiotherapeutischen Fachkenntnissen zur Seite. 

Ernährungsberatung

Das Thema Ernährungsberatung spielt heute und somit auch im Rahmen einer Reha-Maßnahme eine wichtige Rolle. Viele Menschen leiden an Übergewicht  da Essgewohnheiten, wie Stressessen zu unserem Alltag gehören. 

In kleinen Gruppen haben Sie die Möglichkeit sich über die einzelnen Ernährungsthemen zu informieren, Sie erhalten Informationen über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. In Kochkursen erlernen Sie, wie Sie gezielt und bewusst einkaufen und wie Sie eine schmackhafte Mahlzeit nach genau diesen Erkenntnissen zubereiten können. Unsere Diätassistentinnen klären auf, unterstützen und beraten Sie ganz individuell nach Ihrem Bedarf während Ihres Aufenthaltes in unserem Reha-Zentrum.

Psychologie

Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen unterscheiden sich erheblich hinsichtlich ihrer Erkrankungsschwere, ihrer individuellen Motivation und ihren psycho-sozialen Belastungsfaktoren. Orthopädische Erkrankungen können eine hohe psychische Belastung darstellen, sowohl durch Schmerzen, als auch durch die damit verbundenen Einschränkungen aktiver Lebensgestaltung im beruflichen wie auch im privaten Bereich. 

Das Ziel der Psychologie ist die Linderung der (chronischen) Schmerzen, die Verbesserung der Lebensqualität, die Verringerung der Inaktivität, der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Ein weiterer wichtiger Baustein der psychologischen Behandlung ist daher auch individuell und „aktiv“ Gesundheit zu fördern. Massnahmen zur Erhöhung der Motivation sportlicher Aktivitäten, gesunder Ernährung und Entspannungsübungen spielen dabei eine zentrale Rolle.  

Die angewendeten Methoden hierfür sind:

  • Vermittlung von Informationen über Schmerzentstehung und Einflussfaktoren der Schmerzwahrnehmung
  • Entspannungsmethoden wie z.B. die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
  • Selbstbeobachtungstraining (Tagesprotokolle und VAS )
  • Aufdecken dysfunktionaler Gedanken und Überzeugungen
  • Entwicklung von Selbstwirksamkeitsstrategien
  • Phantasiereisen und Imaginationsübungen
  • Transfer- und Ablenkungsübungen
  • Abbau von Schonhaltungen durch Entwicklung von Plänen für soziale und körperliche Aktivitäten
  • Angstmanagement
  • Vermittlung von Problemlösestrategien
  • Angehörigengespräche und -beratung
  • Beratung bei Suchterkrankungen


Schmerz- und Stressbewältigungsprogramm

  • Wissenswertes zum Thema Schmerz und Stress
  • Klärung persönlicher Stressfaktoren und begleitender Körperreaktionen
  • Klärung persönlicher Einflussfaktoren auf das Schmerzerleben
  • Vermittlung und Veränderung dysfunktionaler Bewertungen, Einstellungen und Verhaltensweisen, die auf das Erleben von Schmerz- und Stress disponierend bzw. stabilisierend wirken
  • Erarbeiten von individuellen Strategien zur Schmerz- und Stressbewältigung
  • Erlernen des Entspannungsverfahrens zum Einsatz in Stresssituationen und bei Schmerzexazerbation

Neurologische Rehabilitation

Die ganztägige ambulante neurologische Rehabilitation folgt einem ganzheitlichen Ansatz unter Berücksichtigung aller Lebensumstände des Betroffenen. Die Verantwortung unserem Patienten gegenüber liegt in der Steigerung der Lebensqualität und eigenverantwortlichen Gestaltung des Alltags sowie der Verhinderung der Pflegestufe. Bei neurologischen Krankheitsfolgen kann wohnortnah eine ganztägig ambulanten Rehabilitation durchgeführt werden. Es sollte allerdings ein stabiler medizinischer Zustand gegeben sein.

Indikationen / Krankheitsbilder


Die nachstehenden Krankheitsbilder werden in unserem Hause behandelt:

  • Hirndurchblutungsstörungen (Schlaganfall, Hirnblutung)
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Nach/bei Tumoren
  • Akuten und chronischen entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems
    (z.B. Multiple Sklerose, Guillan-Barré-Syndrom)
  • Bandscheiben- und Rückenmarksschädigungen
  • Schädigungen peripherer Nerven
  • Degenerative Erkrankungen (z.B. M. Parkinson)
  • Bewegungsstörungen (M.Parkinson, Dystonien)
  • Muskelerkrankungen

Die Therapieinhalte sind:

Physiotherapie Neurologie

In unserer Praxis für orthopädische und neurologische Physiotherapie werden Sie von erfahrenen Therapeuten behandelt. Sie als Patient sind damit immer in den besten Händen, egal um welche bewährte Therapiemethode es sich handelt. Die Ziele der Behandlungen sind neben anderen die Schmerzlinderung, die Muskelkräftigung, die Verbesserung der Beweglichkeit und die Steigerung der Herz-Kreislaufausdauer. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Bewegungskontrolle und die Wiedererlangung der Selbständigkeit im Alltag. Die Betrachtung des Krankheitsbildes erfolgt dabei stets unter ganzheitlichem Aspekt. Weiterhin ist die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen in unserem Reha-Zentrum von oberster Priorität um Ihr Therapieziel zu erreichen.

Neurologische Physiotherapie

Störungen oder Fehlsteuerungen im Zusammenspiel von Muskulatur, Skelett und Nervensystem (Gehirn) können zu einer Beeinträchtigung von Bewegungsabläufen führen. Die Folge davon sind häufig Einschränkungen in der Selbständigkeit. Dies kann für Sie als Betroffener und Ihre Angehörigen zu beträchtlichen Einschnitten  in Ihrem alltäglichen Leben führen. Ihre Selbstständigkeit bei der Erfüllung der täglichen Anforderungen und der Integration in Ihren Alltag und die gewohnte Umgebung bzw. in das Berufsleben sowie die Verhinderung der Pflegebedürftigkeit hat für uns Priorität.

Damit Sie dies erreichen wenden wir moderne ganzheitliche, neurophysiologische Therapiemethoden an. Dabei richten sich die Zielsetzungen immer nach der Art und Schwere Ihrer Erkrankung, sowie nach Ihren persönlichen Zielen und Bedürfnissen. Gemeinsam mit Ihnen, Ihren Angehörigen und dem Reha-Arzt kommt es zur Festlegungen ihrer Therapieziele.

Das Therapieangebot:

  • Krankengymnastik nach Bobath
  • Krankengymnastik nach Vojta
  • Krankengymnastik nach PNF (Propriozeptive neuromuskuläre Facilitation)
  • Cranio-Sacrale-Therapie
  • Hilfsmittelberatung (in enger Zusammenarbeit mit ansässigen Sanitätshäusern und Orthopädietechnikern)
  • Beratung, Einbeziehen Ihrer Angehörigen
  • Laufbandtherapie
  • Manuelle Therapie
  • Funtionelle osteopathische Integration
  • Elektrotherapie und Ultraschall
  • Massage
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Fußreflexzonenmassage
  • Triggerpunktbehandlung
  • Schlingentischbehandlung
  • Wärmetherapie


Zielsetzungen

  • Aktivierung von motorischen Bewegungsprogrammen (z.b. Greifen; Tragen; Stützen; Laufen; Sitzen, Gehen)
  • Anbahnung und Wiedererlernen von Bewegungen
  • Förderung der Bewegungskontrolle (Stand und Gehfähigkeit)
  • Schulung von Bewegungsübergängen (Aufstehen, Hinsetzen können; Umsetzen aus dem Rollstuhl)
  • Verbesserung der Rumpfstabilität
  • Verbesserung der Wahrnehmung und Sensibilität
  • Verbesserung der Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit
  • Verbesserung des Gleichgewichts und Koordination
  • Schmerzreduktion
  • Beseitigung von Muskelfunktionsstörungen im Zusammenspiel mit Gelenkfehlstellungen und Bewegungseinschränkungen
  • Gezielte Kräftigung von Muskelgruppen
  • Umgang mit Hilfsmitteln (Rollstuhl)
  • Schulung von Kompensationsbewegungen


Krankheitsbilder

  • des zentralen Nervensystems (z. B. Ataxie; Apoplex)
  • des peripheren Nervensystems (z. B. Querschnitt; Polyneuropathie; Plexusparese)
  • die auf entzündlichen Prozessen beruht (z. B. Multiple Sklerose, Guillain- Barre- Syndrom)
  • die auf vaskulären Prozessen beruht (z. B. Schlaganfall; Hirnblutungen)
  • die auf degerativen Prozessen beruht (z. B. Morbus Parkinson, Demenz; ALS, Alzheimer)
  • die auf raumfordernden Prozessen beruht (z. B. Tumore; zu hoher Hirndruck)
  • Angeborgene Erkrankungen wie z.B. ICP, Lähmungen o.ä.
  • aufgrund eines Unfalls (z. B. Schädel- Hirn-Trauma)
  • deren Ursache in orthopädischen Erkrankungen zu finden sind ( z.B. Bandscheibenvorfälle oder Nervenschädigungen bei Operationen) und zu neurologischen Ausfällen führen

Ergotherapie

Handlungen wie nach einem Gegenstand zu greifen, Blumen zu gießen oder ein Brot zu schneiden — elementare Dinge können nach einer orthopädischen oder neurologischen Störung plötzlich wie unüberwindbare Hindernisse erscheinen. Die Ergotherapie unterstützt Sie dabei, motorische und geistige Fertigkeiten neu zu erlernen. Die Zielsetzung der ergotherapeutischen Behandlung in der Neurologie ist das Wiedererlangen und die Erhaltung der Handlungsfähigkeit und damit die größtmögliche Selbständigkeit des Patienten in seinem sozialen, häuslichen und beruflichen Umfeld.

Therapieangebot

  • Sensomotorisch – perzeptive Behandlung (nach Bobath, Perfetti, Affolter)
  • Motorisch-funktionelle Behandlung
  • Forced use (Taubsches Bewegungsprogramm)
  • Neuropsychologisch orientierte Behandlung, d.h. Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten wie Gedanken, Merkfähigkeiten etc. (nach Verena Schweizer, Stengel, Computergestütztes Hirnleistungstraining)


Krankheitsbilder

  • des zentralen Nervensystems (z. B. Ataxie; Apoplex)
  • des peripheren Nervensystems (z. B. Querschnitt; Polyneuropathie; Plexusparese)
  • die auf entzündlichen Prozessen beruht (z. B. Multiple Sklerose, Guillain- Barre- Syndrom)
  • die auf vaskulären Prozessen beruht (z. B. Schlaganfall; Hirnblutungen)
  • die auf degerativen Prozessen beruht (z. B. MB Parkinson, Demenz; ALS, Alzheimer)
  • die auf raumfordernden Prozessen beruht (z. B. Tumore; zu hoher Hirndruck)
  • aufgrund eines Unfalls (z. B. Schädel- Hirn-Trauma)
  • derer Ursache in orthopädischen Erkrankungen zu finden ist ( z.B. Bandscheibenvorfälle oder Nervenschädigungen bei Operationen) und zu neurologischen Ausfällen führt

Logopädie

Die Logopädie umfasst die Behandlung von Störungen der Sprache, der Stimme, des Sprechens und des Schluckens, die organisch oder funktionell verursacht sind. Darüber hinaus werden auch Gesichtslähmungen behandelt. Unsere Therapeuten stellen sich dieser Aufgabe mit fachlicher Kompetenz und methodischer Vielfalt. Neben einer ausführlichen Diagnostik und Erstellung eines individuellen Therapieplans, stehen alltagsrelevante Zielsetzungen des Patienten und seiner Angehörigen im Fokus. Die interne und externe interdisziplinäre Zusammenarbeit stellt hierbei einen bedeutsamen Rahmen dar, um die bestmögliche Versorgung aller Altersstufen zu gewährleisten.

Erscheinungsformen

  • Funktionelle Dysphonien- Stimmstörungen durch Stimmbelastungen und/ oder unökonomischer Stimmgebung
  • Psychogene Dysphonien/ Aphonie- Stimmstörungen durch psychische Belastungen
  • Organische Dysphonien- Veränderung des Stimmklangs infolge von organischen Veränderungen oder Verletzungen z.B. Stimmlippenknötchen, Stimmlippenlähmungen oder nach OP
  • Hormonelle Dysphonien z.B. bei Schilddrüsenkrankheiten
  • Entwicklungsbedingte Dysphonien z.B. bei Stimmwechselstörungen
  • Altersstimmstörungen z.B. durch Veränderung am Kehlkopfknorpelskelett
  • Störungen der Singstimme


Behandlung neurologischer Krankheitsbilder

Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems und der Muskulatur z.B. bei Schlaganfall, Parkinson, MS, Schädel-Hirn-Traum

Erscheinungsformen

  • Aphasie – Nach Abschluss des Spracherwerbs erworbene Sprachstörung, die durch Hirnschädigung entsteht. Die Störungen erstrecken sich auf alle expressiven und rezeptiven Sprachmodalitäten, d.h. auf das Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben
  • Sprechapraxie – Störung der Planung von Sprechmotorik
  • Dysphonie- Störung der Stimme
  • Dysarthrie – Störung der Artikulation
  • Dysarthrophonie – Störung von Stimme und Artikulation
  • Dyskalkulie- Störungen der Rechenleistungen
  • Dysphagie- Schluckstörungen
  • Fazialis Parese – Gesichtslähmungen und Störungen der intra- und / oder extraoralen Sensibilität


Therapieangebot

Einzeltherapien von Sprach-, Sprech-, Stimm-, und Schluckstörungen in Anlehnung an verschiedene Therapiekonzepte:

  • Deblockierungsmethode
  • NAT Neurolinguistische Aphasietherapie
  • MODAK
  • Taktkin
  • Lee Silverman Voice Treatment
  • Funktionales Stimmtraining
  • Schlaffhorst – Anderson
  • Integrative Stimmtherapie
  • Manuelle Stimmtherapie
  • Melodic Intonation Therapie
  • Akzentmethode
  • Funktionelle Dysphagietherapie
  • F.O.T.T.
  • PNF
  • MFT
  • Face Former Therapie
  • Musiktherapeutisch gestützte Therapie
  • Computergestützte Therapie
  • Kostbegleitung
  • Gruppentherapie
  • Angehörigenberatung

Medizinische Trainingstherapie

Die medizinische Trainingstherapie – kurz MTT - ist aus dem modernen Behandlungskonzept in der Orthopädie und Neurologie nicht mehr weg zu denken. Sie dient dem Aufbau und der Kräftigung der Muskulatur und auch der Herz-Kreislauf-Ausdauer mit einem gezielten Training an modernen Geräten.   Die MTT eignet sich besonders für alle Patienten mit Muskeldefiziten bezüglich Ausdauer, Kraft, Kraftausdauer, Koordination.

Für das Training einzelner Körperpartien (Arme, Beine, Rumpf) stehen uns weitere hochentwickelte Geräte zur Verfügung wie z.B. die Isokinetik, Zudem findet das Training unter ständiger Puls- und Blutdruckkontrolle statt. Unsere Trainingspläne werden dem jeweiligen Krankheitsbild und der Kondition des Patienten angepasst – sowohl bei orthopädischen als auch bei neurologischen Erkrankungen. Für die Anleitung und Betreuung während eines Trainings im Rahmen Ihrer Rehabilitation stehen Ihnen unsere Therapeuten mit sportwissenschaftlichen und physiotherapeutischen Fachkenntnissen zur Seite.

Ernährungsberatung

Das Thema Ernährungsberatung spielt heute und somit auch im Rahmen einer Reha-Maßnahme eine wichtige Rolle. Viele Menschen leiden an Übergewicht  da Essgewohnheiten, wie Stressessen zu unserem Alltag gehören.

In kleinen Gruppen haben Sie die Möglichkeit sich über die einzelnen Ernährungsthemen zu informieren, Sie erhalten Informationen über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. In Kochkursen erlernen Sie, wie Sie gezielt und bewusst einkaufen und wie Sie eine schmackhafte Mahlzeit nach genau diesen Erkenntnissen zubereiten können. Unsere Diätassistentinnen klären auf, unterstützen und beraten Sie ganz individuell nach Ihrem Bedarf während Ihres Aufenthaltes in unserem Reha-Zentrum.

Psychologie

Aufgabe der Klinischen Neuropsychologie ist es, die psychischen Folgen einer Hirnschädigung zu erkennen und zu behandeln.

Zu einer Hirnschädigung kann es z.B. kommen durch: 

  • eine unfallbedingte Kopfverletzung (Schädel-Hirn Trauma)
  • Schlaganfall, Hirnblutung
  • Tumore
  • Entzündung des Gehirns; Multiple Sklerose
  • Demenzerkrankungen


Neben der Erfassung und Therapie höherer Hirnleistungen, Funktionsbeeinträchtigungen und -ausfällen liegt das Ziel des neuropsychologischen Behandlungsprogramms in der Wiederherstellung von Alltagskompetenzen.

Das bedeutet:

  • das Leben so selbstständig wie möglich zu bewältigen (Fahreignung nach neurologischen Erkrankungen, ggfs. Durchführung von praktischen Fahrverhaltensproben)
  • Kontakt mit anderen Menschen aufnehmen, z.B. sich mit anderen Menschen unterhalten zu können, einem Gespräch zu folgen und eigene Gedanken einbringen
  • berufliche und familäre Verpflichtungen wahrnehmen
  • Eigeninitiative entwickeln
  • Experte für die eigene Erkrankung und ihrer Folgen zu werden


Das kann am besten dadurch erreicht werden, dass die Anwendung der neu erworbenen Strategien und Techniken weitestgehend in den relevanten  Alltagssituationen eingeübt wird. Dabei liegt das Augenmerk auch auf Veränderungen der Affektivität und des Verhaltens, des Antriebs, der Motivation und der Selbsteinschätzung.

Angewendete Methoden

  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistungen werden neben spezifischen Trainingsansätzen in Gruppen (Aufmerksamkeits &Konzentrations Gruppen), auch durch Einzel PC-Verfahren unterstützt.
  • Zur Verbesserung gestörter Lern- und Gedächtnisleistungen werden ebenfalls überwiegend relativ spezifische Trainingsmassnahmen in Einzel- und/oder Kleingruppentherapie eingesetzt. Neben dem Funktionstraining gehört auch die Erarbeitung relevanter und alltagsorientierter Gedächtnisstrategien zur Therapie.
  • Die visuelle Wahrnehmung wird trainiert durch visu-motorische Aufgaben und Explorationstraining mittels computerunterstützter - und paper-pencil Verfahren. Durchführung des Reha-Sehtraining im Einzelsetting.
  • Bei räumlich-konstuktiven Beeinträchtigungen und entsprechene Alltagsbehinderungen steht PC- und Selbsthilfetraining im Vordergrund.
  • Angehörigenberatung und Anleitung zur Selbsthilfe
  • Arbeitsplatzbesuch und Angebot über vermittelnde Gespräche mit Arbeitgeber, Arbeitskollegen, Behindertenvertreter oder Betriebsräten
  • Vermittlung von Möglichkeiten der ambulanten beruflichen neuropsychologischen Einzelrehabilitation
  • Durchführung von praktischen Fahrverhaltensproben


Krankheitsbilder

Psychische Störungen treten teils direkt, teils als Reaktion auf das Erleben der Hirnschädigung auf. Während in der ersten Zeit nach dem Ereignis die Patienten am meisten unter den körperlichen oder motorischen Einschränkungen leiden, zeigt sich bei der Mehrzahl der Patienten im Rehabilitationsverlauf, dass die kognitiven und behavioralen Folgen der Hirnschädigung als zunehmend einschränkend und belastend erlebt werden.

Kognitive und behaviorale Einschränkungen zeigen sich auf dem neuropsychologischen Fachgebiet im Folgenden:

  • Aufmerksamkeitsdefizite: z.B. Reduktion der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit, Einschränkungen in der Daueraufmerksamkeit, erhöhte Ablenkbarkeit, leichte Ermüdbarkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit
  • Probleme des Lernen und Gedächtnisses: z.B. posttraumatische Amnesie, Orientierungsstörung, Störungen des kurz- und längerfristigen Behaltens von Informationen, Lernstörungen, Störungen des Altgedächtnisses und des prospektiven Gedächtnisses
  • Wahrnehmungsstörungen: z.B. Störungen der visuellen Raumwahrnehmung und visueller Raumoperationen, Hemianopsie, Objektagnosie, Neglect, zerebrale Hörstörungen, Hyposmien und Anosmien
  • Störungen exekutiver Funktionen: z.B. Beeinträchtigungen im Planen und Problemlösungen, Mangel an Initiative, Inflexibilität, Hypobulie/Abulie
  • Affektveränderungen: z.B. affektive Nivellierung, Enthemmung, Euphorie, pathologisches Lachen und Weinen
  • Störungen der Krankheitseinsicht: z.B. Anosgnosie, Anosodiaphorie

Inhalte einer Rehabilitation

Vor Antritt einer Rehabilitation stellen sich für viele Patienten zahlreiche Fragen. Erfahren Sie hier mehr über zentrale Themen.

Die Therapieinhalte sind:

Antragsverfahren & Reha-Beratung/ -Management

Für eine Rehabilitationsmaßnahme gibt es verscheiden Zugangswege:

  • Bei einer klassischen Rehabilitationsmaßnahme stellt der behandelnde Facharzt bzw. der Hausarzt den Antrag bei der Krankenkasse oder dem Rentenversicherungsträger.  
  • Im Anschluss an eine Operation haben Sie gegebenenfalls einen Anspruch auf eine Anschlussheilbehandlung, diesen Antrag stellt der Sozialdienst der behandelnden Akut-Klinik.  


Unsere Reha-Beratung unterstützt Sie sehr gerne zu weiteren Informationen und gibt Ihnen weitere Auskünfte über den Ablauf bis hin zur Genehmigung Ihrer Reha-Maßnahme. Zudem ist das Reha-Management Ihr Ansprechpartner während Ihrer ambulanten Rehabilitation in unserem Hause.

Dauer der Rehabilitationsmaßnahme

In der Regel dauert eine Rehabilitationsmaßnahme 3 Wochen. Über eine Verlängerung entscheidet der Reha-Arzt.

Ablauf

Die Aufnahme in unserem Hause erfolgt mit einer Untersuchung unseres Facharztes für Orthopädie oder Neurologie zu Beginn Ihrer ambulanten Rehabilitation und wird von regelmäßigen Zwischenuntersuchungen begleitet. Gemeinsam mit dem Patienten legt der Reha-Arzt das Ziel Ihrer Rehabilitation fest. Der Arzt bespricht dieses Reha-Ziel in regelmäßigen Teamsitzungen gemeinsam mit den Therapeuten, dabei werden die Therapien und Behandlungen entsprechend verändert bzw. neu angepasst. Ihre Reha-Maßnahmen werden darauf abgestimmt.

In den Zwischenuntersuchungen bzw. in der Entlassungsuntersuchung legt der Arzt auch eine eventuelle Verlängerung fest, ob eine Wiedereingliederung in die Wege geleitet werden soll, ob Sie wieder arbeitsfähig sind oder ob eine Leistung zur Teilhabe geplant wird. In unseren Praxen stehen moderne Geräte wie Ultraschall, EMG, Spirometer oder Röntgen zur Verfügung. Unterstützend werden Laborkontrollen angeboten sowie Konsile bei weiteren Fachärzten und Infiltration bei Bedarf.

Fahrservice

Sofern medizinisch erforderlich, haben Sie die Möglichkeit unseren Fahrdienst zu nutzen. (Rollstuhlgerecht ausgestattet)

Verpflegung

Im Rahmen der ambulanten Rehabilitation erhalten Sie täglich ein Mittagessen. Die hauseigene Cafeteria „Rehatreff“ bietet Ihnen außerdem zahlreiche Snacks, Kaffee und Getränke zum Kauf an.

Sozialdienst

Durch Ihren Unfall, Ihre Operation oder Ihr chronisches Leiden kann sich Ihr berufliches oder privates Leben unter Umständen sehr verändert haben. Unser Sozialdienst übernimmt in diesem Falle die Beratung und Unterstützung zu den folgenden Themen:

  • Kontaktaufnahme zum Arbeitgeber
  • wie z.B. Wiedereingliederung, Umsetzung auf einen anderen Arbeitsplatz etc.
  • Beantragung einer Haushaltshilfe
  • Unterstützung beim Kontakt zu sozialen Hilfswerken
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu Selbsthilfegruppen
  • Unterstützung bei Behördengängen
  • wie z. B. Beantragung eines Schwerbehindertenausweises, Krankengeld oder Rente, Befreiung von der Zuzahlung etc.
  • … und vieles mehr


Während Ihres Reha-Aufenthaltes in unserem Haus steht Ihnen die Beratung durch den Sozialdienst zur Verfügung.

Pflegedienst

Mit viel Verantwortungsbewusstsein werden Sie als Patient von den Mitarbeitern unseres Pflegedienstes in Zusammenarbeit mit unserem Ärzte- und Therapeutenteam während Ihrer kompletten Reha-Zeit betreut.Auch Ihre Angehörigen werden von unserem Pflegepersonal mit Rat und Tat unterstützt.

Sonderformen der Rehabilitation

Verschiedene zusätzliche Zulassungen ermöglichen uns, dass Angebotsspektrum rund um die Rehabilitation noch zu erweitern.

Zusätzliche Möglichkeiten sind:

E A P - Erweiterte ambulante Physiotherapie

Nach einem Berufs- oder Wegeunfall von und zur Arbeitsstelle können die Berufsgenossenschaften die Kosten für eine EAP übernehmen, ebenso im Falle einer Verletzung im Hochleistungssport sofern der Sportler über die BG versichert ist. Den Antrag zu einer EAP stellt der behandelnde Durchgangsarzt. Das EAP-Formular können Sie im Reha-Zentrum abgeben, die weiteren Formalitäten mit den Berufsgenossenschaften übernehmen wir gerne für Sie.

AOK-Sports - Die Rehabilitation für Sportverletzungen

Sportliche Aktivitäten sind in unserer Freizeit zu einem unverzichtbaren Bestandteil geworden. Bei schweren Sportverletzungen bietet die AOK ihren Versicherten eine neue Form der Therapie an. Das AOK-Sports Konzept folgt dem Rehabilitationsschema einer ambulanten Rehabilitation um in kürzester Rehabilitationszeit die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit zu erreichen.

Medical Intens

Eine höhere Intensität bewirkt in wesentlich kürzerer Zeit schnellere Erfolge als traditionell angesetzte Therapien. Unser Bestreben ist es, gemeinsam mit unseren Patienten – nach Krankheit, Unfall oder Behinderung - so effektiv und so schnell wie möglich die gewünschten Fähigkeiten und somit wieder eine höhere Lebensqualität zu erreichen.   

ORTHO- und NEURO-Intens macht vieles möglich:        

  • Ihr Selbstvertrauen wird gestärkt
  • Die Lebensqualität wird gesteigert
  • Fortschritte und Erfolge sind spür- und sichtbar
  • Im Alltag zeigt sich sofort der praktische Nutzen
  • Die Pflegebedürftigkeit durch ambulante Pflege oder Angehörige kann durch neu erreichte Mobilität anhaltend reduziert werden


Aus diesem Grunde haben wir in unserem Therapiezentrum Medical Intens geschaffen. Unsere Ärzte diagnostizieren und empfehlen Ihnen Einzelmodule. Unabhängig von der Gesundheitsreform bieten Ihnen unsere Intenstivmodule höchste Fachkompetenz und geben Ihnen die Möglichkeit selbst zu entscheiden wie schnell Sie durch die Dauer und die Intensität Ihren Alltag wieder eigenverantwortlich gestalten können.

Die Merkmale unserer Arbeit sind von Fachkompetenz, Respekt, Freundlichkeit und Engagement getragen um das gemeinsame Anliegen durch sach- und fachgerechtes Handeln zu erreichen. Die Intensiv-Therapie benötigt eine ungestörte Atmosphäre über den ganzen Tag verteilt, ohne Störfaktoren wie den Alltagsstress. Das Programm ist patientenbezogen und gezielt auf Ihre spezifischen und individuellen Probleme ausgerichtet. Mit intensiven täglichen abgestimmten Therapieabfolgen und in ausgeprägter Zusammenarbeit zwischen den Ärzten und dem Therapeutenteam betreuen wir Sie als Patienten.