1. Firmentag - Expertenrunde zur betrieblichen Prävention am 06.07.2012

Am Freitagmorgen, dem 06.07.2012, fanden sich neben zahlreichen politischen Vertretern auch über 45 Vertreter von Firmen und Unternehmen aus dem Umland im Reha-Zentrum Hess zum 1.Firmentag, einer Expertenrunde zum Thema betriebliche Prävention sowie medizinisch beruflich oreintierter Rehabilitation ein.

Der Schirmherr, Herr Oberbürgermeister Jürgen Kessing, eröffnete die Veranstaltung mit den Worten – "es gibt nichts wichtigeres als Gesundheit". Weiter führte er aus, dass sie Bedeutung der Tagesklinik Hess für Orthopädie und Neurologie einen hohen Stellenwert in der Region Ludwigsburg-Bietigheim für die Versorgung der Patienten inne hat.

Darauf folgended wurde dem Reha Zentrum Hess durch Frau Simone Barthelmes, von der Zertifizierungsgesellschaft EQ-Zert auf Grund der positiv abgeschlossenen Zertifizierung das internationale Qualitätssiegel nach DIN ISO 9001 und QMS-Reha überreicht. Herr Milko Hess, Inhaber des Reha-Zentrum Hess bemerkte in seiner Dankesrede, dass dies zeige, dass die ambulante Tagesklinik im Vergleich mit den stationären Reha-Kliniken den gleichen Qualitätsstandard aufweist. Das Reha-Zentrum Hess gehört zu den wenigen ambulanten Rehabilitationseinrichtungen in Süddeutschland, die ein Qualitätsmanagement-System nach internationalem Standard vorweisen können.

Nach dem Festakt und zur Überleitung in das brisante Thema der Expertenrunde hielt der Bundestagesabgeordnete Pascal Kober (FDP)  aus dem Arbeits- und Sozialminisiterum ein Grundsatzreferat über den demographischen Wandel in der Bundesrepublik Deutschland. Er stellte fest, dass die immer älter werdende Arbeitnehmerschaft ein wichtiger Bestandteil in einem Unternehmen sei. Es gilt die Arbeitskraft und das Know how im Unternehmen zu halten. Dies ist nicht nur ein Auftrag an die Gesellschaft, sondern auch an die Unternehmen. 

Die Expertenrunde um Prof Dr. Dirk Matthias Rose vom Institut für Lehrergesundheit und zugleich Leiter der Fliegerärztlichen Untersuchungsstelle, Herrn Michael Gross als Vertreter der Deutschen Rentenversicherung, Herrn Dr. Wolfgang Kringler, einem Neuropsychologen des Reha Zentrum Hess, sowie Frau Dr. Tanja Förster, leitende Ärztin im Reha Zentrum Hess, wurde durch Prof. Dr. Edwin Toepler (vom Qualitätsverbund Gesundheit der das Reha Zentrum bei der Entwicklung des QM-Systems begleitet hat) geleitet und startete mit Themenbezogenen Vorträgen der Referenten, um letztlich in einer lebhaften Diskussion zu enden.

Herr Prof. Dr. Rose gab Einblick in seine betriebsärztliche Tätigkeit im fliegerärztlichen Dienst ( Fly med) und erklärte wie wichtig Prävention für die Firmen sei. Er erklärte weiter, dass nur ein individuell gestricktes Konzept für die Mitarbeiter in den jeweiligen Betrieben zum Erfolg führen würden.

Der Referent der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg,  Herr Michael Gross erklärte, dass die ambulanten Rehabilitationseinrichtungen prädestiniert sind  für die medizinisch-beruflich-orientierte Rehabilitation und hier einen wichtigen Eckpfeiler für die Firmen darstellen.

Herr Dr. Wolfgang Kringler, der über das Burnout-Syndrom referierte, erklärte, dass das Burnout keine Diagnose sei, sondern ein schleichender Prozess. Er zeigte Möglichkeiten und Wege auf, dies zu erkennen und dem Ganzen frühzeitig entgegenzuwirken.

Den Abschluss machte Frau Dr. Tanja Förster, Chefärztin der Orthopädischen Abteilung, die über die Evaluation der funktionellen Lesitungsfähigkeit, einem Testverfahren für Mitarbeiter als auch Rehabilitanden referierte. Hierbei zeigte Sie die bestehenden Möglichkeiten und ermutigte die Unternehmen, aber auch die Kostenträger dazu, frühzeitig die Mitarbeiter / Patienten, die im Arbeitsprozess nicht mehr voll einsatzfähig sind, einer solchen Testung zu unterziehen, damit der Arbeitnehmer seinen Fähigkeiten entsprechend im Unternehmen eingesetzt werden kann.

Nach ausführlicher Diskussion, einem gemeinsamen Mittagessen und intensiven Gespräche endete die Veranstaltung.  Die Resonanz der teilnehmenden Firmen war durchweg positiv. Die Vertreter der Unternehmen bemerkten, dass betriebliches Gesundheitstraining ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Unternehmen werden muss, da der Facharbeitermangel aber auch die verlängerte Lebensarbeitszeit ein Grund hierfür sind.

 

Zum Bericht der Bietigheimer Zeitung....

 

 

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